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Was ist HTML?

Was ist WordPress ist die klassische Frage von Neulingen im Bereich der Webprogrammierung Das System ist ein sogenanntes CMS. Das steht für Content Management System. Solch ein System erleichtert es umfangreichen Content, also Inhalte, einfach zu verwalten.

Im Falle von WordPress geht es darum sämtliche Daten einer Webseite, also Texte, Bilder, Grafiken, Videos, sowie deren Anzeige einfach zu verwalten. Es wird dabei auf einem Server installiert. Mittels Browser kann darauf zugegriffen werden. Dadurch ist es möglich durch einen Browser eine Webseite zu erstellen.

Bei WordPress gibt es das sogenannte Backend und ein Frontend. Im Backend arbeitet der Webmaster und gestaltet die Seite. Er versieht sie mit Inhalten und ändert sie. Das Frontend ist das, was der Nutzer sieht. Das CMS ist dabei kostenlos und kann durch PlugIns und Themes erweitert werden.

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Lars Humpert

SEO & WEB Nerd
5/5

Wie alt ist WordPress?

Das CMS ist noch gar nicht so alt. Im Jahr 2003 gab der Programmierer Matt Mullenweg bekannt, dass er eine Software entwickeln möchte, die es erlaubt schnell und einfach Beiträge auf einer Webseite zu veröffentlichen. Diese Software sollte Open-Source und für Anfänger nutzbar sein. Im Jahr 2005 erschien dann die erste Version von WordPress. Seither geht es mit der Verbreitung des Systems rasant bergauf.

 

Wo kann ich WordPress herunterladen?

Das CMS, sowie viele Erweiterungen wie Plug-Ins und Themes lassen sich herunterladen über www.wordpress.org. Dort steht die Software in unterschiedlichen Sprachversionen zur Verfügung. Der Download ist schnell und einfach gemacht. Nachdem die Daten heruntergeladen sind, müssen sie wieder auf den Server geladen werden, auf dem die Webseite gehostet wird. Die Installation lässt sich dann über die Domain der Webseite ausführen.

Fakten rund um WordPress

Das CMS ist in fünf Minuten installiert. Vom Herunterladen bis zur Einrichtung vergeht kaum Zeit, so dass das System in wenigen Minuten komplett einsatzbereit ist. WordPress ist ebenfalls seit Jahren international unterwegs. Im Jahr 2014 gab es erstmals mehr nicht-englischsprachige Downloads als englischsprachige. Das System gibt es auch in Deutsch. Und, zu guter Letzt ist WordPress eines der CMS, die eine sehr gute Performance auf den Servern hat. Seit Version 3.2 wurde nämlich die Code-Menge stark reduziert, so dass das gesamte System kein Speicherfresser und dadurch Ladezeitenhemmer ist. Wichtig ist das zum Beispiel in punkto Suchmaschinenoptimierung.

Wie viel Webseiten mit WordPress gibt es?

Es gibt Schätzungen, dass mehr als die Hälfte aller vorhandenen Internetseiten auf diesem CMS basieren. Da täglich unzählige Seiten hinzukommen gibt es keine verlässliche Zahl, die länger als ein paar Stunden gültig ist. Fakt ist, dass WordPress andere CMS lange überholt hat. Egal ob Joomla, Drupal oder Typo3WordPress verzeichnet seit circa 2010 einen stetigen Zuwachs während die andere Systeme abflachen.

E-Commerce

E-Commerce funktioniert in dem CMS am besten mit WooCommerce. Es handelt sich hierbei um ein Plug-In, welches in einer Vielzahl von Shops genutzt wird. Ziel ist es, das beinahe jedermann in der Lage sein soll einen Shop zu eröffnen, ohne dass viele Programmierkenntnisse vorhanden sein müssen. WooCommerce ist dabei ein großer und entscheidender Schritt in diese Richtung.

Blogs

Das System ist beinahe ein Standardsystem in punkto Blogs. Die Möglichkeit schnell und einfach Beiträge zu veröffentlichen gibt es hier wie in keinem zweiten System. Verschiedene Designs können durch den Einsatz von Templates und PlugIns problemlos umgesetzt werden. Der Hintergrund ist einfach. Das System ist schnell erlernbar. Es gibt Unmengen an Erweiterungen, um den eigenen Blog zum Beispiel auch automatisiert auf Social Media Kanälen zu verbreiten. Außerdem gibt es jede Menge PlugIns zur Suchmaschinenoptimierung. Mit WordPress können Blogs also in ungeahnte Sphären aufsteigen.

WordPress Sicherheit

Durch die Verbreitung des Systems zieht es natürlich auch Hacker an. Die Vielfalt an PlugIns sorgt auch dafür, dass es immer wieder zu Problemen mit WordPress Seiten kommt. Das System selbst verfügt über automatisierte Updates. Diese verhindern Schlupflöcher für Angriffe in der Regel schnell und zuverlässig. Natürlich gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, doch insgesamt ist das System stabil und ständig up to date.

WordPress Webdesign

Natürlich ist es auch in diesem CMS möglich tief einzusteigen. Wer mag, kann einen einfachen Blog, Shop oder eine einfache Webseite binnen Minuten aufbauen und einrichten. Templates helfen dabei, dass die Seite schick aussieht. SEO-PlugIns sorgen unter anderem für die Suchmaschinenoptimierung. Doch wer bestimmte Dinge erreichen möchte, muss in die Welt des CSS Programmierens einsteigen. Auch Änderungen an den PHP Dateien sorgen für eine andere Struktur. Bestimmte PlugIns ermöglichen bestimmte Dinge, die sich nur auf das Backend auswirken etc. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, die durch ein geschicktes Webdesign ergründet werden können. Hierfür gibt es Profis. Oder man wird selbst zu einem.

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